Die Baustelle in der Hosentasche

Eine Kollaborationsplattform mit automatisierten Prozessen erleichtert den Arbeitsalltag von Bauunternehmern.

«Wenn wir wüssten, was wir wissen», sagt man, und wenn das der Fall wäre, dann wäre der Arbeitsalltag in vielen Bauunternehmen einfacher. «Knowledge Management ist auch für Bauunternehmen ein Thema», findet Daniel Pfäffli, Solution Architect bei 1stQuad. Ein weiteres Problem sei, dass viele Bauunternehmer zu wenig auf eine digitale Prozessunterstützung setzen und Arbeiten lieber manuell ausführen – auch wenn das bedeutet, dass die gleichen Daten teilweise mehrfach eingegeben werden müssen. «Zudem müssen Bauunternehmen heute riesige Datenmengen, wie sie etwa aus Drohnenaufnahmen entstehen, bewältigen.»

 

 

Chat und Push-Nachrichten

Das Herz der Digitalen Bauakte ist Microsoft Teams. Dementsprechend können die Benutzerinnen und Benutzer chatten oder Push-Nachrichten verschicken. Bei der Ablage kann eine Struktur aufgebaut werden, die die einzelnen Phasen eines Bauprojektes abbildet. So können auch Dokumentationen erstellt werden. Mittels einer App kann Microsoft Teams aufs Handy geladen werden – das geht folglich auch mit der Digitalen Bauakte. So haben Baufachleute alle Informationen immer mit dabei im Hosensack. Weil zum Beispiel BIM 360 integriert ist, können die Nutzer die Pläne verschiedener Levels anschauen. Wird etwas an einem Plan geändert, dann bekommen alle Nutzer eine Meldung darüber. Abgelegt wird immer die letzte Version eines Dokumentes, wobei es aber auch möglich ist, eine History zu erstellen, um auch Zugang zu den Varianten zu haben.

«Wir konnten für Marti und Kibag auf die spezifischen Bedürfnisse ausgerichtete Systeme erarbeiten», erzählt Pfäffli, und fügt hinzu: «Die Digitale Bauakte erlaubt es, die Chancen der Digitalisierung wirklich zu nutzen.»

 

Autor: Susanna Vanek

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